Klaus Eberl tritt von Synodenamt zurück

Klaus Eberl, Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Foto: epd/Norbert Neetz

Klaus Eberl, Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, tritt aus gesundheitlichen Gründen zurück.

Klaus Eberl, Vizepräses der EKD-Synode, tritt aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück.

Klaus Eberl scheidet aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus der Leitungsebene der Evangelischen Kirche im Rheinland aus und legt auch sein Ehrenamt als Vizepräses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) nieder. Der 61-Jährige kündigte am Mittwoch zum Abschluss der Synodentagung 2017 in Bonn sichtlich bewegt seinen Rücktritt aus dem Präsidium des Kirchenparlaments an.

Eberl ist seit 1997 Mitglied der EKD-Synode und war seit 2005 deren Vizepräses. Er will sich komplett aus der Arbeit im Kirchenparlament zurückziehen. Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland entscheidet auf ihrer Tagung in Bad Neuenahr im Januar über die Nachfolge Eberls. Er leitet die Bildungsabteilung im Düsseldorfer Landeskirchenamt und ist hauptamtliches theologisches Mitglied der Kirchenleitung. Der an Parkinson erkrankte Theologe ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.