Bedford-Strohm würdigt Papst als Träger des Karlspreises

Bildkombo zeigt Porträts von Papst Franziskus und Heinrich Bedford-Strohm.

Foto: epd-bild/Osservatore Romano/Juergen Blume

Bedford-Strohm würdigt Papst als Träger des Karlspreises
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat die Verleihung des Internationalen Karlspreises an Papst Franziskus als starkes Zeichen für das Friedensprojekt Europa gewürdigt.

Franziskus ermutige eindringlich zu Frieden und Miteinander in einem starken Europa, sagte Bedford-Strohm am Freitag in Hannover. Für seine Verdienste um die europäische Einigung bekommt Franziskus am Freitagmittag in Rom den Aachener Karlspreis verliehen. Nach Johannes Paul II. ist er der zweite Papst, der die Auszeichnung erhält. Der undotierte Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der wichtigsten europäischen Auszeichnungen. Er wird seit 1950 an Personen und Institutionen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben.

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Heinrich Bedford-Strohm
Dauerhafte Veränderungen werden nach Überzeugung des EKD-Ratsvorsitzenden und bayerischen Landesbischofs Heinrich Bedford-Strohm allein durch Liebe bewirkt. Das gelte auch für die Einheit der Kirchen.

"Ob auf der italienischen Insel Lampedusa, vor dem Europarat, dem Europäischen Parlament und bei vielen weiteren Gelegenheiten: Immer wieder hat Papst Franziskus die geistigen und kulturellen Wurzeln Europas gewürdigt und dazu aufgerufen, den Zusammenhalt des Kontinents zu wahren und der Verantwortung der europäischen Staatengemeinschaft für die Welt gerecht zu werden", erklärte der EKD-Ratsvorsitzende und bayerische Landesbischof Bedford-Strohm: "Darum sind wir auch als evangelische Christen dankbar für das klare Zeugnis von Papst Franziskus für einen den christlichen Grundorientierungen entsprechenden humanen Umgang mit Menschen, die Zuflucht suchen."