Weltreligionen verlangen Einsatz im Kampf gegen Klimawandel

Kleiner Globus liegt in zwei Händen.

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Weltreligionen verlangen Einsatz im Kampf gegen Klimawandel
Kurz vor der Zeichnung des Weltklimavertrages haben 270 religiöse Führungspersönlichkeiten von den Regierungen eine strikte Einhaltung der Vorgaben verlangt.

Die Staaten müssten die Erderwärmung im Interesse aller Menschen stoppen, verlangten die Persönlichkeiten, wie der Lutherische Weltbund am Dienstag in Genf mitteilte.

Die reichen Staaten sollten den armen Staaten bei der Umstellung auf klimafreundliche Energiegewinnung helfen, hieß es in dem Aufruf, den christliche, muslimische und jüdische Würdenträger unterzeichnet haben. Die Religionsgemeinschaften sollten auch ihren Teil im Kampf gegen den Klimawandel beitragen, etwa indem sie die Emissionen der schädlichen Treibhausgase aus ihren Gebäuden drosselten.

Zu den Unterzeichnern gehören der Generalsekretär des Weltkirchenrates, Olav Fykse Tveit, der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, Martin Junge, der Kanzler der Päpstlichen Akademie der Sozialwissenschaften, Marcelo Sánchez Sorondo, und der frühere Erzbischof von Kapstadt, Desmond Tutu.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon wird am Freitag in New York offiziell die Zeichnungszeremonie für den neuen Weltklimavertrag eröffnen. Delegierte aus 195 Ländern hatten im Dezember in Paris ein neues globales Klimaschutzabkommen beschlossen. Der Vertrag verpflichtet erstmals alle Länder zum Klimaschutz und tritt 2020 in Kraft. Er sieht unter anderem vor, die Erderwärmung auf 1,5 bis zwei Grad zu begrenzen und die Netto-Emissionen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts auf null zu senken.

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