Protestanten in Württemberg wollen Flüchtlingshilfe ausbauen

Protestanten in Württemberg wollen Flüchtlingshilfe ausbauen
Die Evangelische Landeskirche in Württemberg will sich noch stärker für Flüchtlinge einsetzen.

"Kirche, die sich nicht der Not des Nächsten zuwendet, ist nicht mehr Kirche Jesu Christi in der Welt", betonte Landesbischof Frank Otfried July am Samstag vor der in Stuttgart beendeten Tagung der Frühjahrssynode. Das Parlament der rund 2,1 Millionen württembergischen Protestanten stellte eine Soforthilfe von 200.000 Euro für die an der griechisch-mazedonischen Grenze bei Idomeni festsitzenden Flüchtlinge zur Verfügung.

In seinem Bericht "Kirche in der einen Welt" rief July zur Solidarität mit verfolgten Christen auf. Im Nahen Osten gebe es inzwischen eine "Ökumene des Martyriums". Die Kirchen dürften diese Schwestern und Brüder nicht alleinlassen. July warb auch dafür, die kirchlichen Vernetzungen auf dem Kontinent besser zu nutzen und äußerte die Idee, eine europäische Synode einzuberufen.

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