Vizepräsident der bayerischen Landessynode tot aufgefunden

Vizepräsident der bayerischen Landessynode tot aufgefunden
Der Vizepräsident der bayerischen evangelischen Landessynode, Hans-Christoph Bodenstab, ist tot.

Die Leiche des 58-jährigen ist am Sonntag am Ufer des Niedersonthofener Sees bei Kempten aufgefunden worden, wie die Polizei am Sonntagabend mittteilte. Angehörige der Wasserwacht hatten demnach den Toten bei einer Übung entdeckt. Nach Angaben der Polizei gebe es keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden am Tod Bodenstabs.

Mehr zu Landessynode
Portrait von Dorothee Wüst
Kirchenpräsidentin Dorothee Wüst macht den Gläubigen bei der pfälzischen Landessynode Mut. Die Kirche müsse ihre Zukunft ideenreich gestalten und besonders jüngere Menschen zum Mitmachen einladen.
Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) wird künftig den Kircheneintritt vereinfachen und ihre Gremien geschlechtergerechter besetzen. Diese Änderungen habe die Synode am Donnerstag in Kassel beschlossen, teilte die EKKW mit.

Der Kemptner Rechtsanwalt war von seinen Angehörigen vor mehr als zwei Wochen als vermisst gemeldet worden. Zwei Zeugen hatten angegeben, ihn am Niedersonthofener See gesehen zu haben. Die Suche der Polizei dort war jedoch trotz Einsatz von Spürhunden und Hubschrauber zunächst erfolglos geblieben.

Bodenstab war im Frühjahr 2014 zum Vizepräsident der bayerischen Landessynode gewählt worden. Er gehörte der Landessynode, dem Kirchenparlament der rund 2,4 Millionen bayerischer Protestanten, 13 Jahre an.