Rund 4.000 Besucher beim "Christustag" in Stuttgart

Rund 4.000 Besucher beim "Christustag" in Stuttgart
Rund 4.000 Menschen sind am Donnerstag in Stuttgart zum "Christustag" der theologisch konservativen "Christusbewegung Lebendige Gemeinde" gekommen.

Der Tag stand unter dem Motto "Dein Wort macht mich klug" und stellte die Bedeutung der Bibel in den Mittelpunkt. Er fand parallel zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in der Porsche-Arena statt.

Der Vorsitzende der Christusbewegung, der Nagolder Dekan Ralf Albrecht, legte dem Pietismus nahe, sich ständig neu an der Bibel auszurichten und sich nicht als "Oberlehrer der Kirche" aufzuspielen. "Wir haben die Weisheit nicht mit Löffeln gefressen", sagte Albrecht.

Das Leben auf "Ewigkeitswerten" aufbauen

Die aus Südkorea stammende evangelische Theologin Mihamm Kim-Rauchholz forderte dazu auf, das Leben auf "Ewigkeitswerten" aufzubauen. Dazu zähle die Bibel Barmherzigkeit gegenüber Bedürftigen. Der Vorsitzende des württembergischen Evangelischen Gemeinschaftsverbands "Die Apis", Steffen Kern, nannte es klug, sich im Leben ganz auf Jesus Christus zu verlassen.

Der "Christustag" - ehemals "Gemeindetag unter dem Wort" - war von theologisch konservativen Protestanten als Alternative zum evangelischen Kirchentag gegründet worden, der aus ihrer Sicht überwiegend bibelkritische Positionen übernommen hatte. In diesem Jahr haben die Veranstalter gezielt die Nähe zum Kirchentag gesucht.

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