Deutsche zunehmend besorgt über Ausbreitung des Islam

Abubakr Moschee in Frankfurt

Foto: dpa/Boris Roessler

Der Halbmond auf dem Minarett der Abubakr Moschee in Frankfurt.

Deutsche zunehmend besorgt über Ausbreitung des Islam
Rund 42 Prozent der Bundesbürger macht sich große Sorgen über eine zu große Ausbreitung der Weltreligion in der Gesellschaft. Genausoviele Bürger machen sich demnach überhaupt keine Sorgen.

Die Deutschen befürchten stärker als noch vor einigen Jahren, dass sich der Islam zu stark in der Gesellschaft ausbreitet. 42 Prozent der Bundesbürger machen sich deshalb große Sorgen, ergab eine am Montag veröffentlichte repräsentative Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD-Sendung "hart aber fair". Ebenfalls 42 Prozent machen sich wenig Sorgen. Nur 16 Prozent der deutschen Bevölkerung sind deswegen gänzlich unbesorgt.

Damit ist die Zahl der Besorgten in den vergangenen Jahren trotz aller Integrationsbemühungen weiter gestiegen. 2009 hatten noch 36 Prozent große Sorgen vor einer zu starken Ausbreitung des Islam geäußert. 22 Prozent machten sich vor fünf Jahren gar keine Sorgen, wie eine vergleichbare Umfrage von Infratest dimap ergab.
Für die aktuelle Erhebung befragten die Demoskopen insgesamt 1.000 repräsentativ ausgewählte Deutsche ab 18 Jahren.

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