Geld oder Kirche!

Die islamkritische Lega in Italien verkaufte eine leerstehende Kirche … ausgerechnet an Muslime.

Es kommt immer wieder vor, und zwar aus unterschiedlichen Gründen, dass Kirchen aufgegeben werden. Manchmal werden sie nicht mehr benötigt, weil es die dazugehörige Gemeinde nicht mehr gibt oder sie zu klein wurde, um das Gebäude noch zu nutzen. Manchmal gibt es auch einen Neubau oder mehrere Gemeinden haben sich zusammengeschlossen und können nicht alle Gebäude weiter betreiben.

Was tun mit den oft ehrwürdigen Bauten? Manche werden abgerissen, andere zu exquisiten Wohnhäusern umgebaut. Schon als Jugendlicher habe ich in einer ehemaligen Kirche in England am Postschalter einen Brief aufgegeben. Anderswo werden sie zu Museen oder auch zu ganz profanen Gebäuden. Gelegentlich übernimmt eine Gemeinde einer anderen Konfession die Kirche.

Die italienische Region Lombardei, die von der fremden- und islamfeindlichen Lega regiert wird, hatte nun eine ehemalige katholische Kirche in Bergamo zu versteigern. Und wer bekam den Zuschlag, und das noch dazu offenbar weit unter Wert? Überraschung: Eine muslimische Gemeinde, die sie nun zu einer Moschee umbauen will. Tja. Wenn's ums Geld geht, sind die Prinzipien schnell dahin, so scheint es … 

Ehrlich gesagt, ist das schon ohne weiteren Kommentar so schräg, dass wir diese Information jetzt einfach mal so wirken lassen wollen. Einen Tipp haben wir aber noch. Wenn Sie nicht wollen, dass Kirchengebäude verkauft werden – an wen auch immer – gehen Sie doch einfach mal wieder rein. Das ist in jedem Fall hilfreicher, als bestimmte Parteien zu wählen.