Tafelläden erleben steigende Nachfrage

Mitarbeiter der Berliner Tafel laden Paletten mit Lebensmitteln aus.

© epd-bild/Rolf Zoellner

Mitarbeitende der Berliner Tafel laden Paletten mit Lebensmitteln aus. Die Tafelläden spüren die Inflation und können sich vor Kunden kaum noch retten.

Viele Kunden, wenige Lebensmittel
Tafelläden erleben steigende Nachfrage
Jeder von uns merkt es schmerzlich beim Wocheneinkauf: Die Lebensmittelpreise sind extrem gestiegen. Und nicht nur das: Auch die Heiz- und Stromkosten explodieren. Immer mehr Menschen kommen an ihr finanzielles Limit.

Die Inflation spüren auch die Tafelläden, die sich vor Kunden kaum noch retten können. Dort können bedürftige Menschen günstiger einkaufen. Achim Stadelmaier war in einem Tafelladen der evangelischen Diakonie und zwar in der Fildertafel in Bernhausen.

Was die Mitarbeitenden und die Kund:innen zu den steigenden Lebensmittelpreisen sagen, können Sie sich hier anhören.

evangelisch.de dankt dem Evangelischen Medienhaus der württembergischen Landeskirche in Stuttgart für die Kooperation.

Mehr zu Tafel
Mehr Lebensmittel für Tafeln
Die evangelische Theologin Margot Käßmann hat an die großen Supermarktketten appelliert, verstärkt Lebensmittel an die Tafeln zu spenden. Auch der Staat müsse sich mehr um Armutsbekämpfung kümmern- denn das sei seine Aufgabe.
Steigende Preise verschärfen die Armut
Die Diakonie warnt vor den Folgen von steigenden Lebenshaltungskosten für Empfänger von Sozialleistungen. "Steigende Lebensmittelpreise treffen die Ärmsten am härtesten", erklärte Vorständin Maria Loheide.