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Paragraf 219a Strafgesetzbuch

(1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) seines Vermögensvorteils wegen oder in grob anstößiger Weise

1.eigene oder fremde Dienste zur Vornahme oder Förderung eines Schwangerschaftsabbruchs oder2.Mittel, Gegenstände oder Verfahren, die zum Abbruch der Schwangerschaft geeignet sind, unter Hinweis auf diese Eignung

anbietet, ankündigt, anpreist oder Erklärungen solchen Inhalts bekanntgibt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Absatz 1 Nr. 1 gilt nicht, wenn Ärzte oder auf Grund Gesetzes anerkannte Beratungsstellen darüber unterrichtet werden, welche Ärzte, Krankenhäuser oder Einrichtungen bereit sind, einen Schwangerschaftsabbruch unter den Voraussetzungen des § 218a Abs. 1 bis 3 vorzunehmen.

(3) Absatz 1 Nr. 2 gilt nicht, wenn die Tat gegenüber Ärzten oder Personen, die zum Handel mit den in Absatz 1 Nr. 2 erwähnten Mitteln oder Gegenständen befugt sind, oder durch eine Veröffentlichung in ärztlichen oder pharmazeutischen Fachblättern begangen wird.

Schwangerschaftsabbrüche
27.02.2019 - 09:46
Die Zahl der Abtreibungen hat sich im vergangenen Jahr kaum verändert. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, wurden 2018 rund 101.000 Schwangerschaftsabbrüche gemeldet. Das waren 0,2 Prozent weniger als im Vorjahr.
Kompromiss zum Paragrafen 219a
22.02.2019 - 09:41
Mehr als ein Jahr war das Werbeverbot für Abtreibungen ein Zankapfel in der großen Koalition. Jetzt hat der Bundestag den hart errungenen Kompromiss gebilligt.
Paragraf 219a
20.02.2019 - 12:20
Der Regierungsentwurf zur Lockerung des Werbeverbots für Abtreibungen soll am Donnerstag vom Bundestag verabschiedet werden. Der Rechtsauschuss des Parlaments stimmte dem Gesetzentwurf am Mittwoch mit der Koalitionsmehrheit von Union und SPD zu.
Alle Inhalte zu: Paragraf 219a Strafgesetzbuch
Paragraph 219a
11.12.2018 - 12:36
epd
Noch vor Weihnachten wollte sich die Koalition darauf einigen, ob und wie das Werbeverbot für Abtreibungen überarbeitet wird. Doch zu Beginn der letzten Sitzungswoche im Bundestag ist noch immer kein Kompromissvorschlag in Sicht.
13.10.2018 - 10:18
epd
In der Debatte um das Werbeverbot für Abtreibungen hat sich Caritas-Präsident Peter Neher entschieden gegen die von der SPD geplante Änderung des Paragrafen 219a gestellt.
11.10.2018 - 16:18
epd
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat in scharfer Form eine Äußerung von Papst Franziskus kritisiert, in der dieser eine Abtreibung mit einem Auftragsmord verglichen hatte.
Gynäkologischer Stuhl für "Ambulante Operationen".
28.08.2018 - 14:29
epd
Vor dem Amtsgericht Kassel müssen sich am Mittwoch zwei Kasseler Frauenärztinnen wegen verbotener Werbung für Schwangerschaftsabbrüche (§ 219a StGB) verantworten.
31.07.2018 - 16:48
epd
Der Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte, Christian Albring, begrüßt die Entscheidung des Kommunalverbands de Region Hannover, eine Liste von Ärzten zu erstellen, die Abtreibungen vornehmen. "Damit helfen wir den Frauen und Mädchen in Not", sagte der Gynäkologe.
Peter Dabrock
04.06.2018 - 12:43
Roland Gertz und Christiane Ried
epd
Der Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, Peter Dabrock, plädiert in der Debatte um das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche für den Erhalt der bisherigen Gesetzeslage.
Die Gießener Ärztin Kristina Hänel hat bei der Vorstellung des Grundrechte-Reports auf die schwierige Situation von ungewollt schwangeren Frauen hingewiesen.
29.05.2018 - 15:16
epd
Die Gießener Ärztin Kristina Hänel hat bei der Vorstellung des Grundrechte-Reports 2018 am Dienstag in Karlsruhe auf die schwierige Situation von ungewollt schwangeren Frauen hingewiesen. Im Grundrechte-Report wird die Abschaffung oder Reform des Paragrafen 219a gefordert.
Abschaffung des Verbots der Werbung für Abtreibungen
22.02.2018 - 16:16
Elisa Makowski
Seit dem Urteil gegen die Gießener Ärztin Kristina Hänel im November 2017 ist das Abtreibungsrecht wieder in der Diskussion. Hänel war verurteilt worden, weil sie nach Auffassung des Amtsgerichts Gießen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche gemacht hat.
Die Evangelischen Frauen in Deutschland haben sich für die Abschaffung des Paragrafen 219a ausgesprochen, der Werbung für Abtreibungen verbietet.
19.02.2018 - 12:30
epd
Die Evangelischen Frauen in Deutschland haben sich für die Abschaffung des Paragrafen 219a ausgesprochen, der Werbung für Abtreibungen verbietet.
kommentar
15.01.2018 - 09:41
Antje Schrupp
Journalistin Antje Schrupp spricht sich in ihrem Gastkommentar über Abtreibungsverbote dafür aus, die Radikalität des christlichen Tötungsverbots ernstzunehmen. Das bedeute auch, dass die Kirche darauf verzichten muss, es mit Hilfe staatlicher Gewalt durchzusetzen.
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