Der Truck der Evangelischen Kirche rollt zum fünften Mal beim Christopher Street Day (CSD) in Frankfurt am Main mit. Bereits zum zweiten Mal beteilige sich die Evangelische Kirche in Frankfurt und Offenbach vom 16. bis 19. Juli mit einem breiten Bündnis, teilte die Evangelische Kirche mit. Dazu gehören neben der Kirche die Regionale Diakonie, die Diakonie Hessen, die Innere Mission Frankfurt und die Agaplesion Frankfurter Diakonie Klinken.
Im vergangenen Jahr hätten rund 400 Haupt- und Ehrenamtliche den Truck begleitet, sagte eine Sprecherin der Evangelischen Kirche in Frankfurt und Offenbach.
Das kirchliche Motto lautet "Glaube.Liebe.Laut". Daneben werde auf dem Truck während der Demonstration am 18. Juli auch das Motto des CSD "Demokratie braucht keine Alternative" auftauchen. "Der CSD steht für Respekt, Solidarität und gesellschaftliches Miteinander", sagte der Vorstandsvorsitzende der Diakonie Hessen, Carsten Tag. Die Diakonie trete für eine Gesellschaft ein, in der Vielfalt als Bereicherung verstanden werde.
Innere Mission stärkt diskriminierungsfreie Pflege
Die Innere Mission fördere die Sensibilität für queere Menschen in Ausbildung und Praxis und mache sich für eine diskriminierungsfreie Pflege stark, sagte die Theologische Vorständin der Inneren Mission Frankfurt, Clarissa Graz. Die Referentin des Evangelischen Stadtjugendpfarramtes Frankfurt und Offenbach, Jessica Kogoj, hofft, dass evangelische Kirchengemeinden und Einrichtungen als "heilsame Orte" wahrgenommen werden.
Anlässlich des CSD werden in Frankfurt auch verschiedene Gottesdienste angeboten. Am Freitag, 17. Juli, um 19.30 Uhr, steht der ökumenische Gottesdienst in der Lutherkirche im Nordend unter dem Motto "Heute einen Engel beherbergen". Im Kaiserdom in der Innenstadt beginnt am Sonntag, 19. Juli, um 16 Uhr ein ebenfalls ökumenischer Gottesdienst zum Gedenken an die an Aids verstorbenen Menschen.




