Das JS-Magazin erscheint monatlich mit einer Auflage von 14.000 Exemplaren. Es richtet sich vor allem an junge Mannschaftssoldatinnen und -soldaten und wird im Auftrag der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) herausgegeben. Es wird über die evangelische Militärseelsorge an Standorten im In- und Ausland verbreitet.
In den vergangenen 40 Jahren hat sich das Magazin als eigenständige publizistische Stimme zwischen Bundeswehr, Gesellschaft und Kirche etabliert. Die Redaktion berichtet aus dem Alltag der Truppe, ordnet sicherheitspolitische Entwicklungen ein und greift friedensethische Fragen auf. Gleichzeitig kommen Themen zur Sprache, die im Dienst oft wenig Raum haben – etwa psychische Belastungen, Beziehungen oder persönliche Sinnfragen.
"Seit mehr als vier Jahrzehnten richtet sich das JS-Magazin konsequent an junge Soldatinnen und Soldaten. Entscheidend für seinen Erfolg war immer, ihre Lebenswirklichkeit in den Mittelpunkt zu stellen und sie journalistisch wie seelsorglich zu begleiten. Gerade in diesen Zeiten bleibt es wichtig, junge Soldatinnen und Soldaten in ihrem Dienst zu unterstützen – dazu kann das JS-Magazin auch künftig einen wichtigen Beitrag leisten", sagt Dirck Ackermann, Leitender Militärdekan und geschäftsführender Herausgeber des JS-Magazins.
Ein zentrales Merkmal ist der evangelische Blickwinkel, ohne in Binnenjargon oder Nischenkommunikation zu verfallen: Das Magazin will Gespräche anstoßen – zwischen jungen Soldatinnen und Soldaten, ihren Vorgesetzten, ihren Familien und der Kirche. Für seine journalistische Qualität und sein Design wurde das JS-Magazin mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kress Award, den Content Marketing Awards, den FOX Awards und den International Corporate Media Awards.
Den Alltag bei der Bundeswehr ernst nehmen
"Junge Soldatinnen und Soldaten stehen nicht erst seit der Zeitenwende unter enormem Erwartungsdruck – dienstlich, gesellschaftlich und persönlich", sagt Sebastian Drescher, Redaktionsleiter des JS-Magazins. "Unser Ziel ist es, ihnen ein Magazin an die Hand zu geben, das ihren Alltag ernst nimmt, Klartext redet und zugleich Raum für Zweifel, Fragen und Hoffnung lässt." 40 Jahre JS sind für uns kein Anlass für Nostalgie, sondern ein Auftrag: weiterhin genau hinzuschauen, zuhören und Geschichten zu erzählen, die sonst niemand erzählt."
Digitaler Ausbau im Jubiläumsjahr
Zum 40-jährigen Bestehen richtet das JS-Magazin den Blick nach vorn. Die Printausgabe bleibt der Kern, wird aber gezielt durch digitale Formate ergänzt. Dazu gehören eine stärkere Social-Media-Präsenz sowie Formate, die den Austausch mit Leserinnen und Lesern intensivieren. Geplant ist, Themen wie der neue Wehrdienst, mentale Gesundheit, Kameradschaft, Diversität und Glaubensfragen multimedial aufzubereiten und stärker aus der Perspektive der Truppe zu erzählen. Das Jubiläumsjahr markiert damit den Beginn einer neuen Entwicklungsphase – journalistisch, digital und seelsorglich.
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