Huppertz für Jugendbuch ausgezeichnet

Autorin Nikola Huppertz

© Bert Strebe

Das Jugendbuch "Schön wie die Acht" von Autorin Nikola Huppertz erhält den mit 5.000 Euro dotierten Evangelischen Buchpreis. Es geht um die schwierige Phase zwischen Kindheit und Jugend.

Evangelischer Buchpreis
Huppertz für Jugendbuch ausgezeichnet
Die Autorin Nikola Huppertz erhält den mit 5.000 Euro dotierten Evangelischen Buchpreis. Das Evangelische Literaturportal ehrt Huppertz für ihr Jugendbuch "Schön wie die Acht", das im vergangenen Jahr im Verlag Tulipan erschienen ist, wie der Vorsitzende des Literaturportals, der hannoversche Landesbischof Ralf Meister, am Montag bekannt gab. Der Preis wird zum 44. Mal verliehen und soll Huppertz am 1. Juni in der Marktkirche in Hannover überreicht werden.

Eine Jury wählte den Angaben zufolge das Buch unter 124 Vorschlägen aus. Der Jury-Vorsitzende Christopher Krieghoff sagte, die Autorin erzähle beeindruckend die Entwicklung von der späten Kindheit zur "emotional aufwühlenden und verunsichernden Phase" der Pubertät. "Nikola Huppertz ist ein sprachkreatives, thematisch heutiges und flüssig zu lesendes Buch gelungen, das in der schwierigen Phase zwischen Kindheit und Jugend helfen kann, die vielen Veränderungen und Eindrücke wahrzunehmen und zu verarbeiten", erklärte er.

Huppertz wurde den Angaben zufolge 1976 in Mönchengladbach geboren. Sie studierte Violine an der Folkwang-Hochschule Essen/Duisburg und Psychologie an der Humboldt-Uni in Berlin und war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Mit dem Manuskript zu ihrem Debütroman "Karla, Sengül und das Fenster zur Welt" gewann sie den Literaturwettbewerb der Bonner Buchmesse Migration. Seitdem hat sie zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, Gedichte und Kurzprosa in Literaturzeitschriften sowie Geschichten für den Rundfunk veröffentlicht und wurde mehrfach ausgezeichnet. Sie lebt mit ihrer Familie in Hannover.

Der Evangelische Buchpreis wird seit 1979 vom Literaturportal als Dachverband evangelischer öffentlicher Büchereien verliehen. Die Jury wählte neben dem Preisbuch zwölf weitere Titel für eine Empfehlungsliste aus.

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