Ökumenischer Umwelttag 2020 widmet sich dem Weinbau

Weintraube im Gegenlicht

© epd-bild / Michael Wolfsteiner

Die zentrale Feier zum ökumenischen Tag der Schöpfung am 4. September 2020 in Landau steht unter dem Motto "(w)einklang", und behandelt theologisch begleitete Themen rund um biologischen Weinbau, umweltbewusstes Einkaufen und Spaziergänge zum interkulturellen Garten in Landau.

Ökumenischer Umwelttag 2020 widmet sich dem Weinbau
Die bundesweit zentrale Feier zum ökumenischen Tag der Schöpfung findet in diesem Jahr am 4. September in Landau in der Pfalz statt. Das Programm stehe unter dem Motto "(w)einklang", kündigte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in Frankfurt am Main an.

Damit werde Bezug auf den die Region prägenden Weinbau genommen. Zugleich soll das Motto an den biblischen Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung erinnern. Die Feier findet jährlich an wechselnden Orten am ersten Freitag im September statt.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie seien Änderungen im Programm jederzeit möglich, hieß es. Für die Teilnahme sei die verbindliche Anmeldung unter www.schoepfungstag.info erforderlich. Dort ist auch das Programm abrufbar.

Die Feier beginnt den Angaben zufolge um 16 Uhr mit einem Gottesdienst in der Landauer Stadtpfarrkirche St. Maria, ein Empfang in der Vinothek Par-Terre in Landau bildet um 19 Uhr den Abschluss.

Zur Predigt im Auftaktgottesdienst wird Bischof Marc Stenger aus der Diözese Troyes in Frankreich erwartet. Der Gottesdienst soll live auf YouTube unter www.youtube.com/c/marienkirchelandau übertragen werden.

Die 1948 gegründete Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) mit Sitz in Frankfurt am Main feiert seit 2010 jährlich einen bundesweiten ökumenischen Tag der Schöpfung. Der Aktionstag wird bundesweit in Gemeinden zwischen 1. September und 4. Oktober begangen.

Motiv Schöpfungstag 2020. Foto (c): dioxin/photocase.de

Die ACK repräsentiert etwa 50 Millionen Christinnen und Christen in Deutschland, ihr gehören 17 Kirchen an, weitere acht Kirchen sind Gastmitglieder, fünf ökumenische Organisationen haben Beobachterstatus. Schwerpunkte der Arbeit sind die theologische Reflexion, das Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung sowie das gemeinsame Gebet und der Kontakt zu anderen ökumenischen Organisationen.