Harburger Kirche soll verkauft werden

Dreifaltigkeitskirche in Hamburg-Harburg wird verkauft

© Ajepbah / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 de/35101090

Die 1962 neu erbaute ev.-Luth. Dreifaltigkeitskirche in Hamburg-Harburg gehört und diente einer lutherischen Gemeinde der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Harburger Kirche soll verkauft werden
Die evangelische Dreifaltigkeitskirche in der Altstadt von Hamburg-Harburg soll verkauft werden. Montag sei bereits Besichtigungstermin in der Neuen Straße, berichtete das "Hamburger Abendblatt". 1,5 Millionen Euro soll das denkmalgeschützte Gebäude kosten. Das beauftragte Stadtentwicklungsbüro erwarte zudem ein ansprechendes Nutzungskonzept. Was der Gemeinde am besten gefällt, solle zum Zuge kommen.

Zurückgezogen hat sich laut Zeitungsbericht die Initiative 3falt, die über mehrere Monate in der Kirche Konzerte, Ausstellungen, Kurse und Workshops veranstaltete. Grund sei der Beschluss der Kirchengemeinde, ein neues Interessenbekundungsverfahren für das Gebäude einzuleiten.

Bedingung für den Kauf ist laut Ausschreibung neben gesicherten Finanzen eine Leitidee für das Ensemble. Ziel sei, dass Gebäude und Grundstück vor schnellem Besitzerwechsel und Spekulation bewahrt werden, hieß es. Denkbar seien Kooperationen mit kommerziellen und nicht-kommerziellen Angeboten sowie innovative Wohnkonzepte oder zukunftsweisende Arbeitsstätten.

Die Kirche entstand Ende des 17. Jahrhunderts, wurde aber 1944 im Zweiten Weltkrieg durch Bomben zerstört. Erhalten geblieben sind lediglich das barocke Eingangsportal und das Fragment einer Christus-Figur, die als Mahnmal dienen. Vor der Kirche steht ein schlichter, freier Glockenturm.

Glockenturm der evangelische Dreifaltigkeitskirche.

Weil in der Harburger Innenstadt nur noch wenige evangelische Christen wohnen, hatten sich 2006 die Gemeinden der Dreifaltigkeitskirche und der benachbarten St. Johanniskirche (Bremer Straße) zusammengeschlossen. Gottesdienste werden mittlerweile nur noch in St. Johannis gefeiert.

Meldungen

Top Meldung
Der evangelische Landesbischof Sachsens, Carsten Rentzing, tritt zurück
Der zurückgetretene sächsische Landesbischof Carsten Rentzing hat sich bei seiner Verabscheidung von den kritisierten früheren Texten distanziert, aber auch einen respektlosen Umgang mit seiner Person beklagt. Seine Familie spricht von "Rufmord".

aus dem chrismonshop

Und Gott chillte
Am siebten Tag war Gott fertig mit seinem Kreativ-Projekt, fand das Ergebnis genial und beschloss, ab jetzt zu chillen. 1. Mose 2,1 (louloujane,) Gott ist der Oberchecker! Er...