Gedenken an Mauerfall vor 29 Jahren

29. Jahrestag des Mauerfalls

Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Nach einer Gedenkveranstaltung zum 29. Jahrestag des Mauerfalls am Mauerdenkmal Bernauer Straße versucht ein Tourist auf die Reste der ehemaligen Berliner Mauer zu klettern.

In Berlin ist am Freitag auch an den Mauerfall vor 29 Jahren erinnert worden. In der Gedenkstätte Berliner Mauer fanden eine Andacht in der Kapelle der Versöhnung sowie eine Gedenkveranstaltung mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) statt.

Nach dem traditionellen Posaunenruf in Anspielung an die biblischen Trompeten von Jericho rief der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Axel Klausmeier, dazu auf, die in der friedlichen Revolution und im deutschen Einigungsprozess errungenen Freiheiten nicht als selbstverständlich zu erachten.



In der Gedenkstätte werde deshalb unermüdlich an der "Vermittlung unserer europäischen Werte" gearbeitet, sagte Klausmeier. Zugleich erinnerte der Gedenkstättenchef an die anderen historischen Ereignisse am 9. November. Der Tag stehe für die tragischsten wie für die glücklichsten Ereignisse in der deutschen Geschichte, sagte Klausmeier mit Blick auf die Novemberpogrome von 1938 und den Mauerfall 1989.