Abtreibungsgegner laden zum "Marsch für das Leben"

Marsch für das Leben

Foto: epd-bild/Rolf Zoellner

Der "Marsch fuer das Leben" 2017 in Berlin.

Christliche Abtreibungsgegner rufen für Samstag in Berlin wieder zum "Marsch für das Leben" auf. Die Demonstration unter dem Motto "Menschenwürde ist unantastbar. Ja zu jedem Kind - Selektion und Abtreibung beenden" startet nach Angaben des Bundesverbandes mit einer Kundgebung im Bezirk Mitte. Der anschließende Schweigemarsch soll am Nachmittag mit einem ökumenischen Gottesdienst enden.

Dazu werden unter anderem der Greifswalder evangelische Bischof Hans-Jürgen Abromeit und der katholische Berliner Weihbischof Matthias Heinrich erwartet. Im vergangenen Jahr hatten nach Polizeiangaben rund 3.000 Abtreibungsgegner an dem Marsch in Berlin teilgenommen. Die Veranstalter sprachen von rund 7.500 Teilnehmern.

Auf Kritik stößt der "Marsch für das Leben" unter anderem bei Frauenrechtlerinnen. So moniert der Frauenpolitische Rat im Land Brandenburg, dass die Lebensschutzbewegung "konservative, zum Teil völkische und antifeministische Meinungen" vertrete und unter anderen von AfD-Vertretern unterstützt werde.



Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, unterstützt die Bewegung und trat für einen kompromisslosen Schutz ungeborener Kinder ein. Der Schwangerschaftsabbruch sei "grundsätzlich mit unserem Werte- und Rechtssystem nicht vereinbar", erklärte Marx in einem Grußwort.

Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz beteiligt sich wie in den Vorjahren nicht an dem "Marsch für das Leben". Dagegen wird der evangelische Bischof von Mecklenburg und Pommern, Hans-Jürgen Abromeit, auf dem Abschlussgottesdienst am Abend predigen.

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