EKHN und jüdischer Landesverband: Antisemitismus wirksamer bekämpfen

 Kirchenpräsident Volker Jung bezeichnete es als erschütternd, dass antisemitische Übergriffe für Jüdinnen und Juden zum Alltag in Deutschland gehörten.

Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Auf einer Veranstaltung des jüdischen Ordens "B'Nai B'rith" in Frankfurt trägt ein Teilnehmer eine Kippa. Kirchenpräsident Volker Jung bezeichnete es als erschütternd, dass antisemitische Übergriffe für Jüdinnen und Juden zum Alltag in Deutschland gehören.

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Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Landesverband der Jüdischen Gemeinden in Hessen wollen ihre Zusammenarbeit verstärken.
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Zentrale gemeinsame Aufgabe sei der Kampf gegen den Antisemitismus, teilten die EKHN und der Landesverband am Dienstag in Darmstadt und Frankfurt am Main mit. Dies sei das Ergebnis eines gemeinsamen Treffens, an dem unter anderen Kirchenpräsident Volker Jung und seine Stellvertreterin Ulrike Scherf sowie der Vorsitzende des Landesverbands Jacob Gutmark und sein Direktor Daniel Neumann teilnahmen.

Jung bezeichnete es als erschütternd, dass antisemitische Übergriffe für Jüdinnen und Juden zum Alltag in Deutschland gehörten. Jede Form von Antisemitismus sei zu verurteilen. Gutmark sagte, vorurteilsbeladende Geisteshaltungen etwa auf Schulhöfen und unter jungen Menschen dürften sich nicht verfestigen. Kirche und jüdischer Landesverband begrüßten zugleich, dass die hessische Landesregierung erstmals einen Antisemitismusbeauftragten bestellte. Der ehemalige Frankfurter Kulturdezernenten Felix Semmelroth hatte das Amt Mitte August angetreten.

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