EKD fördert Forschung aus der Sicht von Frauen

Die Marburger Wissenschaftlerin Aliyah El Mansy hat in ihrer Doktorarbeit den Umgang von christlichen Gemeinden mit gemischt-religiösen Ehen in den Mittelpunkt gestellt.

Foto: Tomas Mikula / Stocksy United

Aliyah El Mansy erhält den Hanna-Jursch-Preis der EKD für ihre Doktorarbeit über den Umgang von christlichen Gemeinden mit gemischt-religiösen Ehen.

Die Theologin Aliyah El Mansy erhält den Hanna-Jursch-Preis der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Die Marburger Wissenschaftlerin Aliyah El Mansy hat in ihrer Doktorarbeit den Umgang von christlichen Gemeinden mit gemischt-religiösen Ehen in den Mittelpunkt gestellt. Wie die Vorsitzende der Jury, Elisabeth Naurath, erklärte, greife El Mansys 2016 veröffentlichte Arbeit eine Thematik auf, die auch gegenwärtig hochaktuell sei. "In einer Lebensgemeinschaft mit einem Partner oder einer Partnerin einer anderen Konfession, Religion oder Weltanschauung geht es immer auch um die Frage, wie die eigene religiöse Identität gelebt und gewahrt werden kann."

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und zeichnet wissenschaftlich-theologische Arbeiten aus der Perspektive von Frauen aus. Der alle zwei Jahre vergebene Preis erinnert an die Jenaer Kirchenhistorikerin Hanna Jursch (1902-1972), die sich 1934 als erste Frau an einer deutschen Theologischen Fakultät habilitierte.

Der EKD-Rat vergab zudem zwei Hanna-Jursch-Nachwuchspreise an Friederike Luise Arnold und Dorothee Charlotte Heise für Seminararbeiten aus dem Bereich Bibelexegese aus der Sicht von Frauen.

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