Evangelische Allianz begrüßt Kreuz-Pflicht in bayerischen Behörden

Die Deutsche Evangelische Allianz hat die künftige Kreuz-Pflicht in bayerischen Behörden positiv gewürdigt.

Foto: epd-bild / Annette Zoepf

Die Deutsche Evangelische Allianz hat die künftige Kreuz-Pflicht in bayerischen Behörden positiv gewürdigt.

Evangelische Allianz begrüßt Kreuz-Pflicht in bayerischen Behörden
Die Deutsche Evangelische Allianz hat die künftige Kreuz-Pflicht in bayerischen Behörden positiv gewürdigt. Sie begrüße, dass sich Ministerpräsident Markus Söder (CSU) "den christlich-jüdischen Wurzeln unserer Gesellschaft verpflichtet weiß", sagte Hartmut Steeb, Generalsekretär der theologisch konservativen Allianz, am Montag in Bad Blankenburg dem Evangelischen Pressedienst (epd). 

"Eine Instrumentalisierung des Kreuzes für politische und wahltaktische Ziele lehnen wir grundsätzlich ab, können diese in der Initiative von Markus Söder allerdings auch nicht erkennen", erklärte Steeb. Vielmehr freue man sich, "dass Markus Söder aus seinem christlichen Glauben, den er aus persönlicher Überzeugung lebt, keinen Hehl macht".

Das bayerische Kabinett hatte in der vergangenen Woche die allgemeine Geschäftsordnung für die Behörden des Freistaats geändert. Im Eingangsbereich aller staatlichen Dienstgebäude muss ab 1. Juni als Ausdruck der "geschichtlichen und kulturellen Prägung Bayerns" deutlich wahrnehmbar ein Kreuz als sichtbares Bekenntnis zu den Grundwerten der Rechts- und Gesellschaftsordnung angebracht werden. 


Die Deutsche Evangelische Allianz vertritt als Dachverband rund 1,3 Millionen evangelikal, pietistisch und charismatisch ausgerichtete Christen aus Landes- und Freikirchen.

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