Neue Priorin der Christusbruderschaft eingeführt

Neue Priorin der Christusbruderschaft eingeführt
Mit einem festlichen Gottesdienst ist Schwester Birgit-Marie Henniger am Sonntag als neue Priorin der evangelischen Communität Christusbruderschaft eingeführt worden. Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm hob in seiner Predigt die Ausstrahlungskraft der Christusbruderschaft für die gesamte Landeskirche hervor.

Die Communität sei ein "unverzichtbarer Ort geistlicher Stärkung" für die Kirche geworden und gleichzeitig ein Modell des Zusammenlebens, sagte er. Viele hauptamtliche Mitarbeiter wie Pfarrerinnen und Pfarrer oder Diakone könnten in der Christusbruderschaft "ihre geistlichen Batterien" aufladen. Der geistlichen Gemeinschaft im oberfränkischen Selbitz gehören rund 110 Schwestern an.

Birigt-Marie Henniger ist Nachfolgerin von Schwester Anna-Maria aus der Wiesche, die 25 Jahre lang die Gemeinschaft geleitet hatte. Die 1949 begründete Communität mit Zentrum auf dem Wildenberg in Selbitz hat nach eigenen Angaben als Ordensangehörige derzeit 110 Schwestern, drei Brüder und eine sogenannte Tertiärgemeinschaft von über 100 Personen, die sich dem Orden verbunden fühlt. Etwa die Hälfte der rund 80 Geistlichen Begleiter, die in der bayrischen Landeskirche tätig sind, wurden den Angaben zufolge in der Christusbruderschaft Selbitz ausgebildet.



Die Mitglieder der Christusbruderschaft sind den alten Mönchregeln Armut, Keuschheit und Gehorsam verpflichtet. Der Tagesablauf wird durch die Gebetszeiten gegliedert. Es gibt Stundengebete, persönliche Gebete und die Betrachtung des Evangeliums, die ebenso zum festen Tagesrhythmus gehören wie die tägliche Arbeit.

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