Christen feiern Missionale-Kongress in Köln

Rund 3.000 Christen sind am Samstag in der Kölner Messe zum 41. Missionale-Gemeindefestival zusammengekommen.

Auch wenn die Zukunft unsicher sei, sei es wichtig, sich auf Neues einzulassen und sich für Denkräume zu öffnen, sagte Pfarrer Christoph Nötzel, Leiter des Amtes für Gemeindeentwicklung und missionarische Dienste der Evangelischen Kirche im Rheinland zum diesjährigen Leitspruch. Die Missionale wolle für diese Öffnung Mut machen. Das Gemeindefestival stand in diesem Jahr unter dem Motto "...weil es weiter geht". 

Die Missionale wolle gegen Frust in Kirche und Gesellschaft ankämpfen und richte sich ausdrücklich gegen eine Abkapselung in unsicheren Zeiten, erklärte Nötzel weiter. Die Menschen bräuchten keine Angst zu haben. "Zukunft ist nichts bedrohliches, sondern verheißungsvoll." Auch innerkirchlich dürften sich die Gemeinden nicht abschotten oder in Verwaltungsfragen verlieren. Die Grundfrage sollte stattdessen immer bleiben, wie man die Menschen wahrnehme. 

In Bibelarbeiten, Workshops, Vorträgen und Seminaren sollte über Aufbruch, Stärkung, Hoffnung, Veränderung und Ermutigung diskutiert werden. Die Teilnehmer kamen aus evangelischen und katholischen Gemeinden, Freikirchen, Gemeinschaften und Werken. Außerdem gab es den Angaben zufolge ein eigenes Kinderprogramm sowie ein Jugendfestival. Der Gospelsänger Kirk Smith lud zum Mitsingen ein. Die jährlichen offenen Treffen von Christen aus landeskirchlichen Gemeinden, Freikirchen, Gemeinschaften und Werken finden seit 1979 statt. Zum Trägerkreis der Missionale gehören Mitglieder aus Landeskirchen und Freikirchen.