Methodisten gründen Netzwerk für Flüchtlingsarbeit

Methodisten bieten Hilfe in der Flüchtlingsarbeit

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Die Methodisten bieten Hilfe an zu Themen wie Asylantrag, Kirchenasyl oder auch Taufunterricht.

Wenn Geflüchtete in die eigene Gemeinde kommen, stellt das die Gemeinden oft vor Herausforderungen. Die wollen die Methodisten jetzt gemeinsam meistern.

Nach einem Treffen im Januar hat die Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) in Deutschland ein neues Netzwerk zur Unterstützung der Flüchtlingsarbeit gegründet. Die bereits bestehende Webseite emk-fluechtlingsarbeit.de wird weiter ausgebaut und als Plattform der Netzwerkarbeit zur Verfügung stellen. Dort werden alle EmK-Gemeinden künftig wertvolle Informationen zum gesamten Themenbereich Flüchtlingsarbeit finden. Themen wie Asylverfahren, Glaubenskurse, Mehrsprachigkeit, aber auch Informationen über Kirchenasyl und Taufunterricht sowie Härtefalldossiers werden dort zur Unterstützung der Arbeit in den einzelnen Gemeinden aufbereitet.

Eine der häufigsten Fragen aus den EmK-Gemeinden war der Umgang mit konkreten Bitten um Kirchenasyl. Dazu lieferten Gemeinden, die solche Erlebnisse schon selbst gemacht haben, bei dem Januar-Treffen von Vertretern der drei Jährlichen Konferenzen ihre Erfahrungen zu. Auch die Integration neuer methodistischer Kirchenmitglieder aus anderen Ländern war und bleibt ein Thema, das auf der überarbeiteten Internetseite mit praktischen Hinweisen beantwortet werden soll.

Neben der Webseite treffen sich in dem Netzwerk zur Flüchtlingsarbeit Menschen, die aus ihren eigenen Gemeinden Praxiserfahrungen mitbringen. Ziel ist, dass alle Gemeinden bei der Arbeit mit geflüchteten Menschen von der Erfahrungen anderer profitieren können.