Erste Grabungen für "House of One" gestartet

Architekten-Entwurf des "House of One", das im Berliner Stadtzentrum am Petriplatz entstehen soll.

Foto: epd-bild/Architekturbuero Kuehn Malvezzi

Architekten-Entwurf des "House of One", das im Berliner Stadtzentrum am Petriplatz entstehen soll.

Erste Grabungen für "House of One" gestartet
Die geplante Berliner Drei-Religionen-Stätte "House of One" für Christen, Juden und Muslime nimmt schrittweise Gestalt an.

Erste Vorarbeiten auf dem Gelände in Berlin-Mitte seien vor wenigen Tagen gestartet, bestätigte eine Sprecherin der Initiative am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). So habe es auf dem künftigen Baugelände erste Grabungen gegeben, dabei sei unter anderem der Fußboden der von der DDR-Regierung gesprengten Petri-Kirche freigelegt worden.

Ab Januar soll auf dem Gelände zudem der Pavillon errichtet werden, der im Sommer zum Reformationsjubiläum in Wittenberg stand. Das Holzbauwerk werde dann vor Ort unter anderem über das künftige "House of One" informieren.

Architekten-Entwurf

Wie die Sprecherin weiter mitteilte, seien weltweit bislang 5,5 Millionen Euro an Spenden für das Drei-Religionen-Haus eingegangen. Für den Bau des als einmalig geltenden Projektes werden insgesamt 43,5 Millionen Euro veranschlagt.

Das "House of One" soll voraussichtlich ab 2019 am Petriplatz im Berlin-Mitte entstehen. Auf dem Platz hatte die DDR-Regierung einst Berlins älteste Kirche, die Petri-Kirche aus dem 13. Jahrhundert sprengen lassen. Das künftige Gebäude soll auf den Grundmauern des alten Gotteshauses errichtet werden und unter seinem Dach eine Synagoge, eine Kirche und eine Moschee beherbergen.

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