Eltern und Angehörige erinnern an gestorbene Drogensüchtige

Eltern und Angehörige erinnern an gestorbene Drogensüchtige
Mit einem Gedenktag am kommenden Freitag erinnern Eltern und Angehörige in mehr als 60 Städten an gestorbene Drogenabhängige.
Deutschland spricht 2019

Die zentrale Veranstaltung findet am 21. Juli in Wuppertal statt, wie der Bundesverband der Eltern und Angehörigen für akzeptierende Drogenarbeit am Sonntag ankündigte. Im Zentrum steht in diesem Jahr die Forderung nach einer Entkriminalisierung des Drogenkonsums.



Der Verband forderte, alle Strafen für Besitz oder Anbau von Drogen für den Eigenkonsum abzuschaffen. "Auch härteste Strafen halten Menschen nicht vom Drogenkonsum ab", hieß es. Die Registereinträge und Vorstrafen begleiteten Menschen aber ihr ganzes Leben lang, "Jugendsünden" beeinträchtigten ihre Lebensplanung.

Bei der zentralen Veranstaltung zum Gedenktag in Wuppertal-Elberfeld vor den City Arcaden gibt es einen Gottesdienst auf der "Platte". Zudem stellen an Infoständen verschiedene Sucht-Selbsthilfegruppen und Einrichtungen ihre Arbeit vor.

Meldungen

Top Meldung
Der Berliner Protestforscher Simon Teune geht davon aus, dass die Klimabewegung "Fridays for Future" sehr lange aktiv sein wird. "Die Ausgangsbedingungen für einen langanhaltenden Protest sind sehr gut, weil es eine breite Unterstützung gibt",