Julian Elf, VEM
Stachel und Herz
Kann man Resilienz lernen?
Die Folge beschäftigt sich mit Resilienz im ganz konkreten Alltag: eigenes Umfeld, kirchliche Umgebung und im Umgang mit den eigenen hohen Ansprüchen. Ausgehend von persönlichen Szenen aus der Kindheit und heutigen Familiensituationen wird gezeigt, wie alte Prägungen in Stressmomenten wieder aktiv werden und Resilienz herausfordern.
Es geht darum: Wie frühe Erfahrungen mit "funktionieren müssen" dazu führen, dass eigene Bedürfnisse noch heute hintenangestellt werden. Warum es so schwer ist, in überfordernden Momenten um Hilfe zu bitten – und welche inneren Stimmen das sabotieren. Wie sich Erschöpfung, Wut und Scham im Körper bemerkbar machen und ein Hinweis darauf sein können, dass Grenzen dauerhaft überschritten werden.
Die Folge zeigt, welche Elemente Resilienz im Alltag wirklich stärken: Kleine Unterbrechungen im Autopilot ("Stopp, was brauche ich gerade wirklich?") statt großer Lebensumbrüche. Ehrliche Gespräche in Beziehungen, in denen Überforderung benannt werden darf, ohne perfekt wirken zu müssen. Einen liebevolleren Blick auf das eigene jüngere Ich, das damals nur mit den Strategien überleben konnte, die heute manchmal im Weg stehen.
Zum Schluss gibt es praktische Impulse, wie du in der nächsten Stresssituation kurz innehalten, deinen inneren Dialog verändern und so deine Resilienz Stück für Stück aufbauen kannst – realistisch, alltagsnah und ohne zusätzlichen Optimierungsdruck.

