Fairer Gepa-Schokobischof trotzt dem kommerziellen Weihnachtsmann

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Fairer Gepa-Schokobischof trotzt dem kommerziellen Weihnachtsmann
Faire Schokoladen-Nikoläuse trotzen nach Angaben der Handelsorganisation Gepa auch in diesem Jahr erfolgreich dem kommerziellen Schoko-Weihnachtsmann. In den vergangenen Wochen seien rund 412.000 faire Gepa-Nikoläuse verkauft worden, erklärte die Gepa am Dienstag in Wuppertal. Das Fair-Handelsunternehmen hatte vor zwölf Jahren den ersten fairen Schokobischof mit Mitra und Bischofsstab eingeführt.

Am beliebtesten ist der Vollmilch-Bischof mit fairer Bio-Milch im klassischen 65-Gramm-Format, wie es hieß. Außerdem gibt es eine 28-Gramm-Variante ein Zehnerpack mit kleinen 12,5-Gramm-Nikoläusen. Alle Gepa-Nikoläuse im Zentrallager in Wuppertal seien schon fast ausverkauft.

Der Schokobischof solle an die Werte des Heiligen Nikolaus wie Gerechtigkeit oder Solidarität mit den Armen und Benachteiligten erinnern, die man auch mit dem fairen Handel verbinde, erklärte die Gepa. Diese Werte würden auch angesichts aktueller Themen wie Flucht und Vertreibung dringend benötigt. Die fairen Nikoläuse sind in den bundesweit rund 900 Weltläden erhältlich sowie in ausgewählten Lebensmittel-, Bio- und Naturkostgeschäften und im Gepa-Onlineshop.

Die vor 40 Jahren gegründete Gepa ist die größte europäische Fair-Handelsorganisation und arbeitet mit Genossenschaften und sozial engagierten Privatbetrieben aus Lateinamerika, Afrika, Asien und Europa zusammen. Hinter dem Unternehmen stehen das katholische Hilfswerk Misereor, die evangelische Organisation "Brot für die Welt", die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend und das Kindermissionswerk "Die Sternsinger".