Pergamonaltar soll trotz Bauarbeiten "erlebbar" bleiben

Pergamonaltar soll trotz Bauarbeiten "erlebbar" bleiben
Die Sammlung des weltberühmten Pergamon-Museums in Berlin soll in den kommenden Jahren teilweise in einen temporären Ausstellungsbau ausgelagert werden.

Grund dafür sind die noch bis 2023 andauernden Sanierungsarbeiten des Hauses, das Teil der Berliner Museumsinsel ist, wie der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, am Mittwoch ankündigte. Schon im Frühjahr 2018 soll der Interimsbau eröffnet werden. Geplant ist eine anthrazitfarbene Ausstellungshalle mit einer goldenen Rotunde und einer Gesamtnutzfläche von 2.000 Quadratmetern.

In der dann "Pergamon" genannten Ausstellung sollen bedeutende Teile des Pergamonaltars zu sehen sein, kündigte der Direktor der Antikensammlung, Andreas Scholl, an. Gezeigt werden zudem wichtige Marmorskulpturen, zahlreiche Gipsabgüsse von Altarteilen und Friesen sowie verschiedene 3-D-Animationen. Auch das bereits 2012 gezeigte und dann neu überarbeitete Panorama der antiken Metropole des Künstlers Yadegar Asisi wird Teil der Übergangsausstellung sein.

Pergamon solle auch während der Sanierungsarbeiten im öffentlichen Gedächtnis bleiben, betonte Partziger. Unter anderem müsse der weltberühmte Pergamonaltar für die Besucher weiter erlebbar gemacht werden. Der museale Interimsbau sowie das temporäre Ausstellungsprojekt wird ausschließlich über einen privaten Investor finanziert. Die Refinanzierung soll über eine deutliche Erhöhung der Eintrittspreise erfolgen.

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