Stiftung investiert 1,3 Millionen Euro in Sanierung von Kirchen

Stiftung investiert 1,3 Millionen Euro in Sanierung von Kirchen
Die evangelische Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler (KiBa) hat im vergangenen Jahr mit rund 1,3 Millionen Euro 85 Projekte gefördert.

Das geht aus dem Jahresbericht 2015 hervor, den die Stiftung am Mittwoch in Hannover veröffentlicht hat. Aufgrund von höheren Spenden und Erträgen hat die Stiftung für das laufende Jahr nach eigenen Angaben Förderzusagen von mehr als 1,7 Millionen Euro vorgesehen.

"Kirchen keine Privatsache"

Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung KiBa, Eckhart von Vietinghoff, hält die Qualität von Kirchen in einer säkularen Gesellschaft für wichtig. "Bauwerke sind das einzige kulturelle Erbe, dem sich niemand entziehen kann", schreibt er im Vorwort des Jahresberichts. Kirchen zögen als herausragende Bauwerke selbst die Aufmerksamkeit derjenigen auf sich, die sich für "religiös unmusikalisch" hielten.

"Kirchen sind also schon rein faktisch keine Privatsache, man kann sie nicht ins 'Off' verschieben", erklärt Vietinghoff weiter. Selbst die energischsten Verfechter der These "Religion ist Privatsache" forderten nicht den Abriss von Kirchen.

Die Stiftung KiBa ist eine Stiftung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der evangelischen Landeskirchen. Seit 1999 hat sie Förderzusagen für Sanierungsvorhaben in Höhe von mehr als 28,8 Millionen Euro geben können und die Sanierung von 770 Kirchen gefördert.

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