Tagung der lutherisches Generalsynode in Bremen eröffnet

Tagung der lutherisches Generalsynode in Bremen eröffnet
Die Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) hat am Donnerstag in Bremen mit ihren Beratungen begonnen.

Im Mittelpunkt der Tagung steht das Thema "Reformationsjubiläum 2017 - Christlicher Glaube in offener Gesellschaft". Zum Auftakt legte der Leitende lutherische Bischof Gerhard Ulrich seinen kirchenpolitischen Bericht vor.

Auf der Tagesordnung stehen ferner Wahlen zur Kirchenleitung. Die Generalsynode wählt neun Mitglieder für sechs Jahre in dieses Gremium. Ihm gehören zudem der Präsident der Generalsynode, der Leitende lutherische Bischof, seine Stellvertreterin sowie ein weiteres Mitglied der Bischofskonferenz an. In der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche sind sieben lutherische Landeskirchen mit rund 9,5 Millionen Gläubigen verbunden.



Der lutherische Catholica-Beauftragte, Landesbischof Karl-Hinrich Manzke, legt dem Kirchenparlament seinen Ökumenebericht vor, der auch auf die vatikanische Familiensynode eingehen wird. Am Freitag beginnt in Bremen ebenfalls die Vollkonferenz der Union Evangelischer Kirchen (UEK), die zwölf unierte und reformierte Kirchen mit zwölf Millionen Mitgliedern vereint. Die Synode der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD), bei der eine neue Führungsspitze gewählt wird, beginnt am Sonntag. Seit 2009 tagen die evangelischen Kirchenparlamente personell und zeitlich verbunden am selben Ort.