Verfassungsschutz warnt vor neuem Rechtsterrorismus

Verfassungsschutz warnt vor neuem Rechtsterrorismus
Aus der Hetze gegen Flüchtlinge kann sich nach Einschätzung des Verfassungsschutzes ein neuer Rechtsterrorismus entwickeln.

"Wenn die Emotionalisierung der Rechtsextremisten gegen Flüchtlinge so weitergeht, könnten sich durchaus einzelne Anhänger noch weiter radikalisieren und Rechtsterroristen werden", sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe).

Maaßen erinnerte an die Anschlagspläne der im Mai von Polizei und Verfassungsschutz ausgehobenen rechtsextremen Vereinigung "Old School Society". Die Organisation wollte nach Einschätzung der Behörden Attentate auf führende Salafisten, auf Moscheen sowie auf Asylbewerberunterkünfte verüben. "Das macht deutlich, dass wir es auch nach dem NSU mit Kleinstzellen zu tun haben können, die Anschläge planen", erklärte der Verfassungsschutzchef. Auch wenn es derzeit keine konkreten Hinweise gebe, sehe er ein "deutliches Signal, dass wir hier auch ein rechtsterroristisches Problem bekommen können".

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