Gauck fordert Gläubige zu gegenseitigem Verständnis auf

Gauck fordert Gläubige zu gegenseitigem Verständnis auf
Zum Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan hat Bundespräsident Joachim Gauck Gläubige aller Religionen zum friedlichen Dialog aufgefordert.

"Gerade in diesen Zeiten, in denen wir konfrontiert sind mit Krieg und Gewalt - zum Teil sogar im Namen der Religion - werden wir uns an unserer Fähigkeit messen lassen müssen, wie wir das Vertrauen zwischen Angehörigen verschiedener Religionen vertiefen können und wie wir das gegenseitige Verständnis fördern", schreibt Gauck in einer am Donnerstag veröffentlichten Grußbotschaft zum Fest des Fastenbrechens, das am Freitag beginnt.

Das Staatsoberhaupt betont darin das Verbindende der Religion. Sie gebe Halt und Orientierung und führe Menschen zusammen zu einer Gemeinschaft, "die größer ist als die Familie, der Freundeskreis, die Nation".

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Zum Fastenmonat Ramadan hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, in einem Brief an die muslimischen Mitbürger*innen herzliche Grüße und Wünsche für eine ungestörte und friedliche Zeit übermittelt.
Der Fastenmonat Ramadan beginnt in diesem Jahr am 6. Mai und endet am 3. Juni.
Zum Beginn des islamischen Fastenmonats Ramadan haben die beiden großen Kirchen den Muslimen in Deutschland eine ungestörte und friedliche Zeit gewünscht.

Der evangelische Theologe erklärte weiter, er fühle sich dem Gedanken des Ramadan verbunden. Es sei ein Festmonat der Freude, des Gebets und der Nächstenliebe, der die Gläubigen zur Verantwortung für den Anderen und zur Friedfertigkeit anhalte.

Mit dem Fest des Fastenbrechens, auch Zuckerfest genannt, endet der Fastenmonat Ramadan. Es dauert drei Tage, in diesem Jahr von diesem Freitag bis Sonntag. Das Fest des Fastenbrechens ist neben dem Opferfest das wichtigste Fest im Islam und eine Zeit, in der die Familien zusammenkommen, vergleichbar mit dem christlichen Weihnachtsfest.