Syrien: Blauhelmsoldaten auf Golan-Höhen wieder frei

Syrien: Blauhelmsoldaten auf Golan-Höhen wieder frei
In Syrien sind die von Extremisten verschleppten 45 Blauhelmsoldaten nach UN-Angaben wieder auf freiem Fuß.

Die Soldaten aus Fidschi seien am Donnerstagnachmittag an die Blauhelmmission UNDOF nahe den Golan-Höhen übergeben worden und befänden sich in guter Verfassung, teilten die Vereinten Nationen in New York mit. Sie sollen medizinisch untersucht werden.

Weitere Angaben machten die UN nicht. Kämpfer der Nusra-Front, die mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida kooperiert, hatten die Männer vor zwei Wochen in ihre Gewalt gebracht. Vorher war es zu schweren Gefechten der Milizen mit Truppen des Assad-Regimes gekommen.

Zunächst hatten die Extremisten laut Medienberichten Bedingungen für die Freilassung der Blauhelmsoldaten genannt. Während des syrischen Bürgerkriegs entführten bewaffnete Gruppen bereits im März und Mai 2013 UNDOF-Angehörige, die wieder frei kamen. Die UN-Soldaten überwachen seit 1974 die Waffenruhe zwischen Syrien und Israel, nachdem es im Jahr zuvor zu einem Krieg zwischen den Staaten gekommen war.

Derzeit dienen mehr als 1.200 Blauhelmsoldaten von den Fidschi-Inseln, Indien, Irland, Nepal, den Niederlanden und den Philippinen in der Truppe. In dem syrischen Bürgerkrieg kämpfen die Einheiten des Diktators Baschar al-Assad gegen verschiedene Rebellen- und Terrorgruppen.

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