Tübinger Institut hilft Kliniken im Ebola-Gebiet

Tübinger Institut hilft Kliniken im Ebola-Gebiet
In den von der Ebola-Epidemie betroffenen Gebieten Westafrikas droht die medizinische Versorgung zusammenzubrechen. Unterstützung kommt aus Tübingen.

Erste Krankenhäuser müssten schließen, weil die Mitarbeiter Angst vor Ansteckung hätten, teilte das Deutsche Institut für Ärztliche Mission (Difäm) am Donnerstag in Tübingen mit.

Mit Beratungsangeboten für Krankenhausmitarbeiter und Hilfslieferungen will das Institut die Kliniken unterstützen. Die erste Lieferung werde noch diese Woche nach Liberia geflogen. Zu den Hilfsgütern gehörten unter anderem Ganzkörper-Schutzkleidung, Handschuhe, Mundschutz und Desinfektionsmittel.

Das hoch ansteckende und in vielen Fällen tödliche Ebola-Virus breitet sich seit März in Guinea, Liberia und Sierra Leone aus. Erste Fälle werden auch aus Nigeria gemeldet. Die Zahl der Infizierten stieg nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation insgesamt auf mehr als 1.700. Über 900 Menschen sind bereits an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. Liberia hat wegen der Epidemie den Notstand ausgerufen.

Spenden für die Difäm-Hilfslieferungen:
Spendenkonto 40 66 60, Evangelische Kreditgenossenschaft Stuttgart, BLZ 520 604 10,
IBAN: DE36 5206 0410 0000 4066 60, BIC: GENODEF1EK1,
Stichwort: Ebola
 

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