© Patrick Voigt
In dieser Kirche ist sogar der Altar betoniert. Der Bau markiert den Höhepunkt der damaligen Begeisterung für Beton. Der Brutalismus verbreitete sich in den 1960er Jahren auf allen Kontinenten und blieb präsent bis in die 1980er Jahre. Vor allem in neu geplanten Siedlungen oder Trabantenstädten finden sich oft Kirchen aus Beton. Das Apostel-Johannes-Gemeindezentrum gehört zum Märkischen Viertel im Norden von Berlin. Einer Hochhaussiedlung, die heute ein sozialer Brennpunkt ist.
Apostel-Johannes-Gemeindezentrum in Berlin (1970-71)
In dieser Kirche ist sogar der Altar betoniert. Der Bau markiert den Höhepunkt der damaligen Begeisterung für Beton. Der Brutalismus verbreitete sich in den 1960er Jahren auf allen Kontinenten und blieb präsent bis in die 1980er Jahre. Vor allem in neu geplanten Siedlungen oder Trabantenstädten finden sich oft Kirchen aus Beton. Das Apostel-Johannes-Gemeindezentrum gehört zum Märkischen Viertel im Norden von Berlin. Einer Hochhaussiedlung, die heute ein sozialer Brennpunkt ist.
Politik und Stadtplanung neigen oft dazu vorschnell vermeintliche Schandflecken aus dem Stadtbild zu tilgen. Aktuell reibt sich manch einer an brutalistischer Architektur. Doch die Fangemeinde dieser Gebäude auf Instagram und Facebook wächst. Noch bis zum 2. April zeigt das Architekturmuseum Frankfurt gemeinsam mit der Wüstenrot Siftung die Ausstellung "SOS Brutalismus". Erstmals zeigt eine Schau einen Überblick über diesen brachial anmutenden Baustil der 1950er bis 1970er Jahre und seine weltweite Verbreitung. Auch viele evangelische Kirchen in Deutschland sind im Stil des Brutalismus erbaut.

















