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Die Konzilstheologie als Mutter der Demokratie?

Infos zur Serie
Zwei Päpste, die einander bekämpfen, Kardinäle, die weder mit dem einen noch mit dem anderen einverstanden sind und deshalb einen dritten wählen: Ende des 14. Jahrhunderts ist die katholische Kirche tief gespalten. Man spricht vom abendländischen Schisma. König Sigismund beruft ein Konzil nach Konstanz ein, um die Einheit wiederzugewinnen und mit Irrlehren aufzuräumen. Es tagte vor genau 600 Jahren, von November 1414 bis April 1418. Arnd Brummer, Chefredakteur von chrismon, besucht die Stätten des Konzils und erzählt Geschichten rund um die turbulente Veranstaltung und ihre Folgen.
Der Theologe Jean Gerson (eigentlich Jean Charlier, auch Johannes Gersonius oder Gerson genannt) von der Pariser Universität Sorbonne war eine der prägenden Figuren des Konzils, indem er mit der von ihm mit entworfenen Konzilstheologie die Möglichkeit schuf, einen Papst nicht nur zu wählen, sondern auch wieder absetzen zu können.