Es ist ein Verkehrsschild zu sehen, dass bedeutet, dass Tanzen verboten ist.
Der württembergische Landesbischof Frank Otfried July hat das gesetzliche Tanzverbot an Karfreitag verteidigt. Die Erinnerung an den Kreuzestod von Jesus Christus mache den Karfreitag zu einem "öffentlichen und zugleich stillen Tag", sagte July in seiner Predigt.
Tanzveranstaltung am Karfreitag in Bochum
Der Karfreitag ist in Deutschland ein "stiller" Feiertag - Feiern und Tanzen verboten. Auch "nicht feiertagsfreie" Filme wie "Das Leben des Brian" dürfen nicht gezeigt werden. Eigentlich. Mit Ausnahmegenehmigung ist all das aber doch möglich.
An den sogenannten stillen Tagen wie dem Karfreitag, dem Totensonntag und dem Volkstrauertag besteht in weiten Teilen Deutschlands ein Verbot öffentlicher Tanz- und Sportveranstaltungen.
Mit einer Online-Petition will der Bremer SPD-Politiker Maurice Mäschig erreichen, dass es im Land Bremen künftig keine "stillen Feiertage" mehr gibt.
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