Die Terrororganisation "Islamischer Staat" führt im Nahen Osten einen Heiligen Krieg von bisher beispiellosem Ausmaß. Er kontrolliert das Gebiet im Nordosten Syriens und entlang des Euphrat bis in den Irak. Im Juni 2014 nahm die Terrorgruppe die zweitgrößte irakische Stadt Mossul ein und erklärte sie zu ihrer Hauptstadt. Der IS unterwirft die Bevölkerung in den besetzten Gebieten mit Steinigungen, Hinrichtungen, Geiselnahmen und Folter. Die Gotteskrieger inszenieren sich in Gewaltvideos, mit denen junge Dschihadisten aus aller Welt für die Terrorgruppe geworben werden.
Islamischer Staat
Politologe: "Islamischer Staat" ist auch Folge westlicher Politik
Foto: dpa/Ghulamullah Habibi
Afghanische Familien aus der Provinz Nangarhar haben Zuflucht in Jalalabad gefunden. Wegen der Kämpfe zwischen IS und Taliban sind sie geflohen.

