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<div class="field-zusatzinfo field-info-zusatzinfo-verwendung-1"><p><strong>Die sächsische Landessynode</strong></p>

<p>Evangelische Synoden sind die Parlamente der Landeskirchen. Sie beschließen Gesetze, verabschieden den Haushalt und wählen den Bischof oder die Bischöfin. Dabei vertreten sie die Interessen der Ortsgemeinden. Das Wort Synode (griech.: Zusammenkunft) bezeichnet ursprünglich eine Kirchenversammlung und leitet sich vom griechischen "synodos" ("gemeinsam auf dem Weg sein") her.</p>

<p>Zur Synode der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gehören 80 Mitglieder. 20 Pfarrer:innen sowie 40 Laien werden gewählt. 20 Synodale beruft die sächsische Kirchenleitung, wobei nicht mehr als die Hälfte Geistliche sein dürfen. Aktuelle Präsidentin der sächsischen Landessynode ist die Dresdner Historikerin Bettina Westfeld.</p>

<p>Die Landessynode ist das gesetzgebendes Organ der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens. Sie tagt in der Regel zweimal im Jahr in der Dresdner Dreikönigskirche - im Frühjahr und im Herbst. Traditionell steht auf der Herbsttagung der landeskirchliche Haushalt für das jeweilige Folgejahr im Fokus. Die Frühjahrsversammlung widmet sich oft einem speziellen Thema und wird deshalb auch "Themensynode" genannt.</p>

<p><strong>Info:</strong>&nbsp;Die Tagung der sächsischen Landessynode findet bis zum 10. April in der Dresdner Dreikönigskirche statt. Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie findet sie hybrid statt. Die öffentlichen Sitzungen werden per Livestream auf dem YouTube-Kanal der Landeskirche übertragen.</p>

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