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Glaube und Theologie
Hallo,
"gut zu wissen, dass unsere Hoffnung und unser Ziel, und unsere Grundfesten nicht in dieser Welt sind.
Gott hat diese Welt mit all dem, was das Leben schwer macht, überwunden.
Das feiern wir zu Ostern."
... schrieb mir eine langjährige gute Bekannte, die ich persönlich samt ihrer theologischen Fachkompetenz sehr schätze. Sie wird hochwahrscheinlich kirchlich-lutherisch recht haben. Ich habe dennoch einiges Bauchgrimmen damit, kann das aber wegen Corona/CoVid19 z.Zt. mit ihr nicht persönlich ausdiskutieren.
Ja, aber nicht nur ... möchte ich einwenden. Ein Teil meines Ziels, meiner Hoffnung ist so ein bisschen Gottesreich/Gottesgegenwart in dieser unserer Welt. Nicht sosehr, dass Gott die Naturgesetze außer Kraft setzte für Glaubende, selbst wenn er könnte. Sondern ein anderer Umgang damit, eben auch wegen der Hoffnung, dass Gott alles gutmachen wird, vor oder nach dem Tode, dass ER eben nicht im Diesseits "uns verlassen hat".
Persönlich komme ich mit dieser Perspektive klar, aber wie sieht das kirchenoffiziell evang. dogmatisch aus? Welche Botschaft unterstützt Amtskirche bzw. Bibel?
Gruß Friedrich Lange