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Beziehung und Familie
Hallo,
mein Betreff ist schon sehr außergewöhnlich, aber ich habe eine dringende Frage, die ich stellen muss weil ich sonst verrückt werde. Mein Vater und mein Bruder sind Psychopathen… . Leider muss ich das so ausdrücken. Ich heiße Lara (22) und habe 3 Geschwister ( W 23, M 29 , M 31). Mein Vater ist unglaublich, unglaublich impulsiv und dies hat er leider an meinen ältesten Bruder (31) weiter vererbt bzw. Beigebracht oder mein Bruder könnte es sich sogar abgeguckt haben…so genau kann ich es nicht sagen. Nun ja, wie fängt man an? Meine Vergangenheit und die Vergangenheit meiner Schwester bestand darin, dass wir sowohl von unserem Vater wie auch von unserem Bruder gewaltig verprügelt wurden. Es entstanden gebrochene/kaputte Zähne durch das schlagen auf den Kopf und ins Gesicht, wie auch blaue Flecken von Gürtel- und Rutenhieben. Weiteres muss ich glaube ich nicht ausführen. Mein Vater wie auch mein Bruder, schreien fast pausenlos im Haus rum, wenn eine Kleinigkeit ihnen nicht passt, aber vor Menschen außerhalb zeigen sie einen barmherzigen Samariter. Zu Hause werden wir (vor allem wir Frauen) aufs übelste beleidigt und nieder gemacht, sodass Nachbarn den Lärm bis zu sich nach Hause hören. Sie zeigen keine Einsicht für ihr falsches Verhalten, dass wir Frauen uns am Ende entschuldigen müssen, dass wir was falsch gemacht haben obwohl dem nie so ist. Ob wir Frauen am Tisch reden dürfen? Nein. Ob wir ohne zu fragen raus dürfen? Nein. Diese zwei Menschen, machen uns das Leben schwer. Traumata machen sich bei meiner Schwester und mir schon sichtbar, weil wir am Tisch unbewusst mit den Händen zittern oder uns sehr leicht erschrecken wenn jemand von hinten auf uns zukommt. Ob es meinem Vater auffällt? Ja. Weiß er dass er und mein Bruder schuld sind? Er leugnet es. Laut meinem Vater sind weder Schlägereien noch andere Dinge in diesem Haus passiert und wenn mein Vater was sagt, dann stimmt es auch…seiner Meinung nach. Wenn meine Mutter, mein anderer Bruder (29), meine Schwester (23) und ich, versuchen die zwei Störenfriede auf ihre Fehler aufmerksam zu machen, drehen sie maßlos durch. Die schreien bis ihre Stimme weggeht, Nachbarn stehen auf der Straße und gucken unser Haus an so laut werden die beiden. Was ist deren Antwort auf ihr lautes schreien? „Wir müssen ja zeigen wer hier das sagen hat.“ Mein Vater und mein Bruder sind nämlich sehr frauenfeindlich. Wenn es nach den beiden geht, sind Frauen an allem schuld. Deshalb müssen sie zu Hause rumschreien, damit alle Männer in der Nachbarschaft neidisch; werden und sich denken „wow, das sind richtige Männer.“ (Zitat meines Vaters). Um es kurz noch zu erwähnen, wir sind christlich baptistisch. Nun um zum eigentlichen Punkt zu kommen. Manchmal lasse ich es mir nicht gefallen wie die beiden mit uns Frauen umgehen, also fange ich an mit den beiden in heftige Diskussionen zu geraten. Die einzige Aussage, die mein Vater fällt ist diese „du hast mich zu Ehren wie es in der Bibel steht Weib. Wage es dich noch einmal deinem Vater zu widersprechen. Du sollst deine Eltern ehren du undankbares Kind.“ Nun ja, Ich bin nicht blöd. Natürlich weiß ich dass es da steht, aber heißt es nicht auch „du sonst deine Kinder nicht zum Zorn provozieren.“? Mein Vater pickt sich die Dinge aus der Bibel raus, die ihm einen Vorteil bringen. Jetzt zu meiner Frage, muss ich wirklich so einen Menschen ehren, der mich und meine Mutter und meine Schwester wie Dreck behandelt? Beruht das nicht auf Gegenseitigkeit? Du bist nett zu mir und ich bin nett zu dir? Wie lange müssen wir uns noch so runter machen lassen, nur weil sich ein Mann wieder das Recht nimm,t Frauen wie dreck zu behandeln…meine Mutter möchte sich nicht trennen. Sie ist sehr gläubig, das wäre niemals eine Option für sie, und ändern kann man die Männer aber leider auch nicht. Tut mir leid für die lange Geschichte.
Liebe Grüße
Lara
Hallo Herr Muchlinsky!
Aufgewachsen bin ich in einem christlichen Umfeld und der christliche Glaube ist für mich eine wichtige Quelle meines Lebens.
Im Alter von 16 Jahren habe ich gefühlt, dass ich mich zu Jungs hingezogen fühle. Erst im Alter von 25 Jahren habe ich den Schritt zum Outing gewagt. Beginnend im Alter von 16 Jahren und bis heute beschäftige ich mich mit dem Thema Homosexualität und Bibel. Leider, musste ich traurige und schmerzhafte Erfahrungen in meinem christlichen Umfeld machen, was die Meinung und den Umgang mit Homosexualität betrifft.
Noch heute habe ich das Gefühl, dass die "Einreden" in mir stecken und es Momente gibt, wo sie ans Tageslicht kommen und mich innerlich sehr schmerzen.
Viele Theologen haben unterschiedliche Meinungen zur Homosexualität, und ich frage mich, welche ist nun die "richtige" Antwort und was sagt Gott dazu? Ich erlebe mich in einem Zwiespalt von Meinungen, der mir nicht gut tut. Viele sprechen ja auch im "Namen Gottes", können sie das überhaupt?
Ich stelle mir außerdem die Frage, wie es zu einer so starken Ablehnung gegenüber Homosexuellen in Teilen unserer Kirche kommt und warum die Bibel als Argumentationsmittel benutzt wird?
Ich danke Ihnen für Ihre Antwort.
Viele Grüße!
Hallo Herr Muchlinsky,
Meine Freundin und ich führen seit etwa 2 Jahren eine schöne liebevolle Beziehung.
Sie ist keine Christin, sie ist Muslimin.
Ich bin in letzter Zeit immer trauriger und unsicherer, weil man von allen Richtungen hört, dass es ja falsch sei, so eine Beziehung zu führen.
Ich für meinen Teil bin zwar orthodox getauft, habe aber erst sehr viel später den Glauben für mich in einer Art und Weise entdeckt.
Nun würden wir gerne sobald wir Kinder haben, diese beide Religionen mit Liebe vermitteln, mit unseren Erfahrungen und natürlich ganz weit oben das Gebot der nächsten Liebe und Respekt.
Nun lese ich immer mehr im Internet, dass nicht getaufte Kinder als Ungläubige angesehen werden und so vom Segen Gottes und seiner Gnade und dem Leben im Himmel sicher ausgeschlossen sind.
Solche Aussagen machen mich verrückt und ängstlich.
Ich liebe meine Freundin über alles, und ich möchte auch ein gutes Leben mit Glauben führen, der Kraft und Liebe spendet. Allerdings verfolgt mich durch oben genannte Aussagen große Angst um mich, meine Freundin, meine Kinder und gefühlt jeden auf der Welt. Ich würde mir wünschen, dass wir alle zu Gott finden und er uns aufnimmt Auch wenn ich nicht der gläubigste Mensch bin, so möchte ich definitiv ein guter, rechtschaffener, ehrlicher Mensch sein mit viel Liebe.
Lg Iosif
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