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Ralf Heimann
Ralf Heimann ist freier Journalist und Autor des preisgekrönten Blogs Altpapier.
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Wieder keine Schnellstraße
Um Vertrauen in den Journalismus zurückzugewinnen, müssen sich einige Dinge ändern - zum Beispiel die Personalentscheidungen, sagt Spiegel-Online-Chefin Barbara Hans. Thomas Knüwer macht sechs weitere Vorschläge, um die Medienwelt endlich zurück in die Gegenwart zu holen. Und T-Online schneidet alle Zöpfe ab - für einen Neuanfang als Startup.
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Endgeile Klicker
Troll-Probleme lassen sich auch per Anruf lösen. Wieder was gelernt. Gerald Hensel kritisiert, dass der Hass in der Berichterstattung oft immer noch viel zu nett rüberkommt. Shahak Shapira berichtet von seinem vergeblichen Kampf gegen die Netz-Windmühle. Und die vernünftigste Idee im Kampf gegen Fake News hat nichts mit Technik zu tun - sie kommt dennoch von einem Software-Unternehmen.
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Dieselgate und Knäckebrot
Der Autoindustrie ist ein großer PR-Coup gelungen. Nachdem sie das ganze Land über Jahre betrogen hat, folgt nun keine Strafe: Die Pkw-Hersteller können so tun, als wären sie ganz freiwillig Umweltfreunde. Journalisten helfen ihnen dabei. In der Schweiz haben Journalisten indes gezeigt, dass sie selbst alle PR-Tricks beherrschen - ausgerechnet auch noch jene, die ganz besonders für Ehrlichkeit und Transparenz stehen wollen.
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Früher war alles auch nicht besser
Der Journalismus erfindet sich neu: Plötzlich wollen alle nur noch richtige Informationen. Am sichersten ist da natürlich, wenn alles das Gleiche schreiben. Die New York Times geht ganz neue Wege. Sie will vor allem an ihren Kunden Geld verdienen.
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Chronisch nachrichtenmüde
Bitte nicht einschlafen! Auch, wenn Ihnen gerade danach ist. Wir können das verstehen. Wir können es sogar erklären. Und wir haben ein Gegenmittel. Allerdings: Sie müssten es finden. Damit Sie uns bei der Suche nicht wegnicken, haben wir es sehr gut im Text versteckt.
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Aufmerksamkeitsübergewicht
Niemand berichtet über leidende Pferde. Aber Björn Höcke muss nur einmal "Schandmal" rufen, und schon hat er einen Platz auf der Titelseite. Läuft irgendwas schief bei der medialen Aufmerksamkeitszuteilung? Und welche Rolle spielen die Talkshows? Ein Professor möchte lösen.
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Wege aus dem Schlamassel
Wie geht es weiter, wenn Journalisten nicht mehr erwünscht sind? Die Nachrichten-Agentur Reuters hat eine eindeutige Antwort. Das Magazin "The New Yorker" findet, fünf W-Fragen reichen nicht mehr aus. Sascha Lobo hat einen Tipp, wie man nicht durchdreht. Und um sich daran gleich zu halten: ein paar Anekdoten von den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.
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Hü und gleichzeitig Hott
Immer mehr Menschen misstrauen den Medien. Aber gleichzeitig gilt das Gegenteil. Das Magazin der Woche ist der Stern. Aber interessiert das überhaupt irgendwen? Und Christian Ulmens neue Serie "Jerks" trifft den guten Geschmack, indem sie ihn beinahe überwindet.
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Die andere Wahrheit
Ein letzter Blick zurück, bevor die Welt sich morgen ändert. Aber was ändert sich wirklich? Trump hat immer gern gelogen. Auf die Bild kann man sich weiter nicht verlassen. Und so undurchsichtig ist das Fake-News-Chaos vielleicht doch gar nicht.
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Kafka ist nichts dagegen
Donald Trump könnte ausnahmsweise mal Recht haben. Aber auch die Diskussion darüber gerät zu einem absurden Ereignis, das seinen Höhepunkt in einer kuriosen Pressekonferenz findet. So langsam spielen auch wirklich alle das verrückte Spiel mit. Sogar in Niederösterreich ist das Wort "Fake News" angekommen.
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Das Heimtrainer-Syndrom
Alles dreht sich immer schneller, aber voran kommen wir kaum. Sascha Lobo beschreibt den chaotischen Aktionismus nach der Silvesternacht, in dem Treibende und Getriebene manchmal die gleichen Personen sind. Eine US-Serie zeigt unfreiwillig, wie hartnäckig der Stillstand sein kann. Und die Türkei geht noch weiter. Dort gilt: Rückschritt statt Stillstand. Das neueste Mittel der Wahl: die staatlich gebilligte Prügelstrafe.
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