Leitender Bremer Theologe beklagt Bedeutungsverlust der Kirche

Leitender Bremer Theologe beklagt Bedeutungsverlust der Kirche
Die politische Bedeutung der Kirche hat nach Einschätzung des leitenden Bremer Theologen Renke Brahms in den vergangenen Jahren abgenommen.

Die Kirche werde nicht mehr wie früher als selbstverständliche Gesprächspartnerin gesehen und beteiligt, sagte er am Mittwoch vor der Frühjahrssynode der Bremischen Evangelischen Kirche. Fremdheit und Ablehnung sowie eine verbreitete Unkenntnis über kirchliche Zusammenhänge und Anliegen nähmen dagegen zu.

Zu dieser Entwicklung hätten die Kirchen auch selbst beigetragen, räumte Brahms ein. "Die Missbrauchsskandale der vergangenen Jahre oder die Verschwendung kirchlicher Gelder beim Bau des Bischofssitzes in Limburg haben beiden Kirchen sehr geschadet." Mit Blick auf einen zunehmenden "religiösen Analphabetismus" komme es darauf an, theologisch, seelsorgerlich und geistlich deutlich zu machen, warum sich die Menschen in der Kirche engagierten.

 

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