Göring-Eckardt verurteilt Homo-Diskriminierung in Russland

Göring-Eckardt verurteilt Homo-Diskriminierung in Russland
Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, fordert ein Ende der Diskriminierung von Homosexuellen in Russland. Mit Blick auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi erklärte sie am Samstag in Berlin: "Wenn die russische Regierung diskriminierungsfreie Spiele nicht zusichert, ist das Land nicht der geeignete Austragungsort für Olympische Spiele."

Olympische Spiele seien ein Fest der Vielfalt, fügte die Grünen-Politikerin hinzu. "Zu ihren unverrückbaren Regeln gehört, dass jede Form von Diskriminierung ausgeschlossen ist. Zu freien Spielen gehört auch das Recht auf freie Liebe", betonte Göring-Eckardt: "Daran müssen sich auch die homophoben Machthaber in Russland halten." Weder die russische Regierung noch das Internationale Olympische Komitee könne Sportler dazu zwingen, ihre Identität zu verbergen.

Die zunehmende Verfolgung von Homosexuellen in Russland hatte eine Debatte über einen Boykott der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi ausgelöst. In der Kritik steht insbesondere ein Gesetz, das das Zeigen von Homosexualität in der Öffentlichkeit unter Strafe stellt.

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