Brasilien erlässt afrikanischen Ländern Schulden

Brasilien erlässt afrikanischen Ländern Schulden
Brasilien wird zwölf afrikanischen Staaten Schulden in Höhe von 900 Millionen US-Dollar erlassen.

Dies kündigte Regierungssprecher Thomas Traumann am Samstag während eines Afrikabesuchs von Präsidentin Dilma Rousseff an.

Von dem Erlass profitiert insbesondere der Kongo, der bei Brasilien mit über 350 Millionen Euro verschuldet war. Auch Tansania und Sambia bekommen größere Summen erlassen.

Brasilien will Süd-Süd-Kooperation ausbauen

Rousseff nimmt als Ehrengast an dem Jubiläumstreffen zum 50. Gründungstag der Afrikanischen Union in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba teil. Es ist die dritte Afrikareise der brasilianischen Präsidentin innerhalb von drei Monaten.

Das Handelsvolumen zwischen Brasilien und afrikanischen Staaten hat sich im vergangenen Jahrzehnt verfünffacht und betrug 2012 über 26 Milliarden Dollar. Rousseff sagte in Addis Abeba, Brasilien wolle die Süd-Süd-Kooperation auf allen Ebenen weiter ausbauen, nicht nur im wirtschaftlichen Bereich.

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