Bündnis ruft zur Demo in Magdeburg auf

Demonstranten die Plakate hochhalten
Georg Wendt/dpa/Georg Wendt
Auch in Hamburg hatte sich das Bündnis "Bunt statt Braun" im April 2026 gezeigt.
"Es geht um alles"
Bündnis ruft zur Demo in Magdeburg auf
Das Bündnis "Bunt statt braun" in Hannover ruft zur Teilnahme an einer Demonstration und einem Demokratie-Festival am Sonnabend in Magdeburg auf. Damit soll vor der Wahl in Sachsen-Anhalt ein Zeichen für eine offene Gesellschaft gesetzt werden.

Vor der Landtagswahl am Wochenende in Sachsen-Anhalt ruft das Bündnis "Bunt statt braun" in Hannover zur Teilnahme an einer Demonstration für eine offene Gesellschaft in Magdeburg auf. "Demokratie und Vielfalt sind wesentlicher Bestandteil auch unseres Selbstverständnisses", sagte Harald Haupt vom Organisationsteam des Bündnisses in Hannover. Dafür solle ein starkes Zeichen gesetzt werden.

Die Demonstration beginnt am Sonnabend um 13.30 Uhr am Magdeburger Hauptbahnhof. Um 15 Uhr folgt ein Kulturfestival für Demokratie auf dem Domplatz. Auf der Bühne sind unter anderem der Sänger Sebastian Krumbiegel von der Popgruppe "Die Prinzen", die Band "Juli" und die Umweltaktivistin Luisa Neubauer zu hören. Die Wahl selbst findet am Sonntag statt. Die Mitglieder des Bündnisses fürchten einen Wahlsieg der als gesichert rechtsextremistisch eingestuften AfD in Sachsen-Anhalt.

"Am 6. September geht es um alles", unterstrich Monica Manon Sandhas für das hannoversche Bündnis. "Die Entscheidung in Sachsen-Anhalt geht uns alle an. In dieser Situation ist es wichtig, dass Demokratinnen und Demokraten zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen." Die Mitglieder des Bündnisses aus Hannover wollen gemeinsam mit dem Zug in das benachbarte Bundesland reisen.

Die beiden Veranstaltungen in Magdeburg bilden den Abschluss der landesweiten Kampagne "Wir haben die Wahl!" des Bündnisses "Sachsen-Anhalt Weltoffen!". Damit wirbt das Bündnis für eine offene, solidarische und demokratische Gesellschaft.