Dortmund (epd). Die Bank für Kirche und Diakonie hat im vergangenen Jahr ein Wachstum in allen Sparten verzeichnet. Die Bilanzsumme stieg um 2,2 Prozent auf 6,6 Milliarden Euro, wie der am Donnerstag veröffentlichte Jahresabschluss 2025 der KD-Bank zeigt. Das Kreditgeschäft sei um 4,8 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro gestiegen, das Kundenanlagevolumen um 5,7 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro.
Die Bank hat den Angaben zufolge 2025 neue Kredite in Höhe von rund 350 Millionen Euro zugesagt. „Wir investieren in Projekte, die Lebensqualität schaffen - im Alter, im Gesundheitswesen, in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in bezahlbaren Wohnraum“, sagte der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Thiesler. Trotz eines von Unsicherheiten geprägten Umfelds habe die KD-Bank das Kundengeschäft weiter ausbauen können.
Verbesserte Ertragslage und Dividende
Auch die Ertragslage der KD-Bank habe sich im vergangenen Jahr verbessert, hieß es. Das Betriebsergebnis vor Bewertung stieg laut Jahresabschluss auf 51,2 Millionen Euro, im Vorjahr hatte es bei 34 Millionen gelegen. Grund dafür sei vor allem ein deutlich höherer Zinsüberschuss. Dadurch sei es möglich, eine Dividende von vier Prozent auszuschütten, erklärte Thiesler.
Die Bank hat im vergangenen Jahr ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Sie ist eine der größten Genossenschaftsbanken in Deutschland. Die KD-Bank bekennt sich zu den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDG) und dem Pariser Klimaschutzabkommen. Sie wurde 1925 gegründet, um der evangelischen Kirche und deren Einrichtungen Geld für Baumaßnahmen und soziale Leistungen zur Verfügung zu stellen, etwa in den Bereichen Altenpflege, Gesundheitswesen, Kinder- und Jugendhilfe, Bildung, lebendiges Gemeindeleben und bezahlbarer Wohnraum. Die KD-Bank gehört Kirche und Diakonie, deren Repräsentanten im Aufsichtsrat und Beirat mitwirken.




