Fahimi: Zwei Monate niedrigere Energiesteuer sind zu wenig

Fahimi: Zwei Monate niedrigere Energiesteuer sind zu wenig

Köln (epd). DGB-Chefin Yasmin Fahimi hält die zweimonatige Befristung der von der Bundesregierung geplanten Senkung der Energiesteuer bei Diesel und Benzin für zu kurz. „Das muss verlängert werden“, sagte Fahimi am Dienstag im Deutschlandfunk.

Inzwischen stritten sich die USA und der Iran, wer die Straße von Hormus besser blockieren könne. Das sei völlig absurd. Es sei ohnehin klar, dass es ein Jahr dauern werde, bis sich der Energiemarkt wieder normalisiert habe, auf dem infolge des Irankrieges die Ölpreise drastisch gestiegen sind.

Fahimi: Arbeitgeber sollten Entlastungsprämie zahlen

Die Bundesregierung hat angesichts der hohen Preise an den Tankstellen vereinbart, die Energiesteuer bei Diesel und Benzin zwei Monate lang um jeweils rund 17 Cent pro Liter zu senken. Die schwarz-rote Koalition will Arbeitgebern zudem ermöglichen, eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro zu zahlen.

Die DGB-Vorsitzende Fahimi rief die Arbeitgeber auf, die Prämie zu gewähren. Um darüber gegebenenfalls im Rahmen von Tarifverträgen verhandeln zu können, sei es geboten, auch die steuer- und abgabenfreie Zahlung über das laufende Jahr hinaus zu ermöglichen.