Hamburg (epd). Die Krankenkasse Barmer gibt zum Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch allen zum Verzicht bereiten Menschen zwei Tipps: „Wichtig ist, realistische Ziele zu setzen und auf die eigenen gesundheitlichen Voraussetzungen zu achten“, sagte die Barmer-Landesgeschäftsführerin Susanne Klein laut einer am Dienstag in Hamburg veröffentlichten Mitteilung. Vor allem das Intervallfasten, bei dem die Nahrungsaufnahme auf festgelegte Zeitfenster beschränkt wird, sei nicht für alle Menschen geeignet. Strengere Fastenmethoden oder ein vollständiger Verzicht auf feste Nahrung sollten vorab ärztlich abgeklärt werden.
Psychologin Andrea Jakob-Pannier erläuterte laut der Mitteilung: „Zu viel Bildschirmzeit, zu wenig Bewegung, unregelmäßiger Schlaf oder ein hoher Süßigkeitenkonsum: Vielen Menschen ist durchaus bewusst, welche Gewohnheiten ihnen langfristig nicht guttun.“ Im Alltag falle es oft schwer, daran etwas zu ändern. Das Weglassen bedeute zunächst: Schluss mit der Bequemlichkeit und raus aus der Komfortzone. Gerade eine Reduzierung der digitalen Nutzung könne zunächst als ungewohnt oder unangenehm empfunden werden, gleichzeitig entstehe dadurch Zeit für andere Aktivitäten.


