Kirchentag sucht helfende Hände im Juni

Zwei Helfer beim DEKT in Berlin

© Dallwitz/dekt36

Helfer beim Evangelischen Kirchentag werden für Kirchentage immer gesucht. Mit der Plakat-Kampagne "Haste Zeit?" möchte der Kirchentag weitere Unterstützer für die Großveranstaltung im Juni finden.

Kirchentag 2023 in Nürnberg
Kirchentag sucht helfende Hände im Juni
Der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag 2023 in Nürnberg sucht Helferinnen und Helfer. Wie der ausrichtende Verein am Dienstag in Fulda mitteilte, wird für das fünftägige christliche Laientreffen vom 7. bis 11. Juni mit ersten Plakaten unter dem Motto "Haste Zeit?" gezielt um Ehrenamtliche geworben. Das Motto ist an die diesjährige Kirchentagslosung "Jetzt ist die Zeit" aus dem Markus-Evangelium angelehnt.

Gesucht werden laut Pressesprecherin Milena Vanini 5.000 Freiwillige für verschiedene Aufgaben, von der Essensausgabe über Kurierfahrten bis hin zum Ordnungsdienst. Die Helferinnen und Helfer könnten kostenlos am Kirchentagsprogramm teilnehmen. Die Organisatorin der Helferdienste, Carolin Dominka, sagte, die Ehrenamtlichen seien die wichtigsten Menschen im Kirchentagsteam. Bisher laufe die Suche gut, aber um die Veranstaltung möglich zu machen, würden noch mehr Freiwillige gebraucht.

Der Deutsche Evangelische Kirchentag wurde 1949 als christliche Laienbewegung gegründet und besteht bis heute als unabhängiger Verein. Alle zwei Jahre bringt er als Dialog- und Kulturevent rund 100.000 Menschen in einer anderen deutschen Großstadt zusammen.

Der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag findet dieses Jahr auf Einladung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, der Stadt Nürnberg und dem Land Bayern in Nürnberg statt.

Mehr zu Kirchentag
symbolische Scheckübergabe mit Markus Söder in Nürnberg
Der evangelische Kirchentag findet das nächste Mal vom 7. bis 11. Juni 2023 in Nürnberg statt. Der in der fränkischen Stadt geborene Protestant Markus Söder freut sich auf das Christentreffen in seiner Heimat.
Michael Kretschmer im Interview
Eine Beteiligung der Kirchen an gesellschaflichen Debatten wünscht sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Es gehe um "Hoffnung auf eine gute Zukunft", sagte der Politiker vor Beginn des Lausitz-Kirchentags in Görlitz.